Die ewigen Diskussionen um Paintball

Proto_REflex_2013_Paintball_Markierer_Teal_GraphiteDass man sich in Deutschland für alles verteidigen muss ist allgemein bekannt. Besonders schwer haben es Paintball-Spieler, die im Grunde genommen nur ihre gewählte Sportart ausüben wollen, wie Fußballer oder Basketballspieler. Zugegeben Farbkugeln mit einem Markierer abzuschießen kann nicht mit einer Schneeballschlacht verglichen werden. Wer sich allerdings für die Sportart Paintball entscheidet weiß, dass blaue Flecken nicht zu verhindern sind. Damit nichts Schlimmeres passiert müssen die Spieler auf dem Paintballfeld eine entsprechende Schutzausrüstung tragen. Die Auflagen beim Paintball sind sehr streng. Spieler müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben, sonst dürfen sie keine Luftdruckwaffe in die Hand nehmen und werden natürlich auch nicht auf das Spielfeld gelassen.

Schwarze Schafe gibt es auch beim Paintball

Was unterscheidet Paintballspieler eigentlich von Sportschützen? Diese dürfen mit ihren Luftgewehren unbescholten auf dem dafür vorgesehenen Gelände schießen. Im Sinne des Gesetzes sind Markierer auch Waffen, genau wie Luftgewehre. Um Paintball entfachen jedoch immer wieder heiße Diskussionen bezüglich den Gefahren die angeblich von den Spielern und Markierern ausgehen. Dabei gibt es auch hier ein entsprechendes Regelwerk, mit dem sich jeder vertraut machen muss der Paintball spielen will. In jeder Sportart gibt es schwarze Schafe und beim Paintball werden, zumindest in offiziellen Spielanlagen, alle verwarnt oder vom Spiel ausgeschlossen die sich nicht an die Regeln halten.

Paintball spielen – Action und Spaß mit Gleichgesinnten

Paintballspieler sind keineswegs aggressiv, sondern wollen nur Action und Spaß mit Gleichgesinnten. Wenn der Schiedsrichter das Signal gibt beginnt das Spiel, das Herz schlägt schneller, der Adrenalinspiegel steigt rapide an und der Schweiß rinnt aus jeder einzelnen Pore. Gebückt wird durch das kleine Waldstück gegangen, immer auf der Hut vor sich nähernden Gegnern und nach der geeigneten Deckung Ausschau haltend. Wer den Gegner schneller erblickt und es schafft ihn zu treffen hat das Duell gewonnen und kann nach dem nächsten Opfer Ausschau halten. Der Getroffene muss mit der Hand auf dem Kopf anzeigen dass er getroffen wurde und umgehend das Spielfeld verlassen. Das hört sich jetzt nicht besonders gefährlich an und ist es auch nicht, wenn sich jeder Spieler an die Paintball-Regeln hält.

Tarnkleidung und Kopfschutz

Die Paint selbst sind vollkommen harmlos. Es handelt sich dabei um mit Lebensmittelfarbe gefüllte Geleekugeln die zerplatzen wenn sie nach dem Abschießen auf dem gegnerischen Spieler, einem Baum oder jedem anderen beliebigen Gegenstand auftreffen. Was zurückbleibt sind bunte Flecken die leicht ab- oder auszuwaschen sind. Paintball oder Gotcha wird schon seit jeher unterstellt es sei brutal und kriegsverherrlichend. Eventuell tragen dazu die Tarnkleidung und der Schutzhelm bei, aber wer sich nicht tarnt ist nun mal eine leichte Beute für die Spieler des generischen Teams. Bei Woodland und Szenario wird in der freien Natur gespielt, vorzugsweise in einem Waldstück. Wenn die Spieler auf einem Spielfeld spielen müssen sie sich nicht tarnen, sondern tragen einheitliche Mannschafttrikots.


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